Bundesministerin von der Leyen ist ja seit einiger Zeit dankbares Ziel zahlreicher Kritiker. So wird ihr vorgeworfen, dass das von ihr initiierte Gesetz zur Sperrung von kinderpornografischen Inhalten der Zensur im Internet Tür und Tor öffnet*.
Dies weist Frau von der Leyen zurück, man dürfe aber die Informationsfreiheit nicht über das wohl von Kindern stellen.
Ein kürzlich auf Spiegel Online veröffentlichtes Video dürfte allerdings kaum dazu beitragen, die Zensurwogen zu glätten. Es zeigt, dass bei zu einer per Presseerklärung geladenden Veranstaltung längst nicht jeder Medienvertreter Willkommen ist.
Die Mutter der Nation macht in Sachen PR momentan wahrlich keine gute Figur. Bereits Mitte der Woche sorgte der Videomitschnitt einer Wahlkampfveranstaltung für Aufregung im Netz, in dem sie in hetzerischer Manier über das vieldiskutierte Gesetz spricht:
* Nur am Rande – auch wenn mal als Kritiker schnell Gefahr läuft, selbst als Kinderschänder betitelt zu werden: Wir haben da auch so unsere Zweifel, dass ein Stoppschild die Vergewaltigung von Kindern auf der Welt effektiv unterbindet.
Tags: Aktionismus, CDU, Diskussion, Populismus, Stasi 2.0, von der Leyen, Wahlkampf, Websperren