Wie ich soeben aus einer Eilmeldung von Spiegel Online erfahren habe, hat es unsere alte (und jetzt auch neue) Bundeskanzlerin ganz knapp mit einer überwältigenden Mehrheit geschafft, wiedergewählt zu werden. Mit 323 von 332 Stimmen ihrer Koalition bekam sie so insgesamt 11 Stimmen mehr, als für die absolute Mehrheit erforderlich. Da gibt es ja nix zu rütteln, würde ich mal sagen.

Statistisch gesehen hat sie somit eine Zustimmung von 52,8% – dann werden ja immerhin die Hälfte aller Bürger zufrieden sein!

Für alle die jetzt wieder staunen – nein, der Bundeskanzler wird NICHT vom Volk gewählt…

UPDATE:

Die Liberalen stimmten nach Angaben der Fraktionschefin Birgit Homburger geschlossen für Merkel.

Er würde sagen, dass aus der Unions-Fraktion alle für Angela Merkel (CDU) gestimmt haben, betonte Kauder am Mittwoch im Fernsehsender Phoenix.

Unter der Annahme, dass Herr Kauder mit der “Unions-Fraktion” die gesamte CXU meint, habe ich hier so meine Probleme beide Aussagen zusammenzuführen.

UPDATE:

Es waren mal wieder die Ossis! Jedenfalls wenn es nach dem Stern geht:

Mehrere ostdeutsche CDU-Abgeordnete haben Angela Merkel bei der Kanzlerwahl im Bundestag offensichtlich die Stimme verweigert. Ein thüringischer Parlamentarier, der nicht genannt werden wollte, sagte der “Hannoverschen Allgemeine Zeitung”, dass dies eine Reaktion auf die mangelnde Vertretung von Ostdeutschen in der neuen schwarz-gelben Regierung gewesen sei.

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8 Kommentare on Zwischenruf: Das Warten hat ein Ende!

  1. christoph sagt:

    Mit der Unionsfraktion ist normalerweise die Fraktion der beiden Parteien gemeint (klingt ja auch logisch). Vielleicht hat Angie vor lauter Aufregung falsch gestimmt und Guido auch. Man weiss es nicht!

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  2. christoph sagt:

    Mittlerweile wissen wir ja, dass die Ossi-Parlamentarier Schuld sind. Reine Protestaktion.

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  3. fabian sagt:

    Finde ich nicht gut… erstmal sollte es doch wohl so sein, dass in die Regierung die (vermeintlich…) besten Politiker aufgenommen werden. Die Frage einer Frauen-, Ostdeutschen- oder sonstigen Quote erübrigt sich doch damit. Desweiteren scheint an diesen Protestlern die Wiedervereinigung spurlos vorbeigegangen zu sein…

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  4. christoph sagt:

    hä? Wie, spurlos vorbei gegangen?
    Also ich fände es ja schon recht sinnvoll (wenngleich ich auch nicht in Tränen ausbreche, dass es nicht so ist) wenigstens einen Minister aus der ehemaligen DDR zu “rekrutieren”. Aus mehreren Gründen:
    - Der Glaube, die Minister seien die besten ihres Fachs ist ja schön, aber angesichts der Abhängigkeiten und Taktierereien wohl eher Wunschgedanke.
    - Außerdem denke ich auch, dass man schon einen passablen Kandidaten gefunden hätte, also dass kann ja eigentlich nicht dein ernst sein, dass es da niemanden gibt.
    - Ganz davon abgesehen, dass ein “ostdeutscher” Minister dem Selbstbewusstsein der Bürger zuträglich wäre und somit auch einen Beitrag zur Wiedervereinigung (im Kopf) beitragen könnte. Das wäre eigentlich mein wichtigstes Argument, wenn ich recht überlege.

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  5. fabian sagt:

    Woher kommt unsere Kanzlerin nochmal genau?

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  6. Jan sagt:

    Bloß keine Quoten! Wir haben sowieso überwiegend schlechte Politiker (weil jedes Volk eben nur die kriegt, die es verdient…), wenn wir da auch noch mit Druck irgendwelche Befindlichkeiten berücksichtigen wollen, geht das nach allen Regeln der Kunst die Hose!

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  7. christoph sagt:

    Die Kanzlerin kommt aus Hamburg (gebürtig), aber das ist zugegebenermaßen sehr spitzfindig :D

    Wie gesagt, ich bin auch nicht für irgendwelche Quoten, bloss nicht. Aber meiner Meinung nach hätte man manche Personen auch austauschen können ohne einen qualitativen Verlust befürchten zu müssen.

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  8. fabian sagt:

    Das bestreitet keiner – allerdings finde ich das Verhalten der besagten Politiker einfach kindisch.

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