Folgende Meldung erreichte uns heute über heise.de aus dem wunderschönen Karlsdorf-Neuthard in Baden-Würtemberg: ”LAN-Party zieht nach ‘Killerspiel’-Verbot um“. Der veranstaltende Verein Computerfreunde Karlsdorf-Neuthard zog damit die Konsquenz aus der Auflage, dass keine sogenannten Killerspiele bei der Veranstaltung gespielt werden dürften. Wer schon einmal auf einer LAN war, der kann nachvollziehen, dass es allein mit Blobby Volley und FIFA doch etwas fad wird.
Mal ganz abgesehen von den Einnahmen, die der Gemeinde dadurch entgehen, ist es auch reichlich willkürlich, dass Spielen solcher Spiele mal einfach so zu untersagen, nur weil man als Stadtrat oder Bürgermeister davon nicht so begeistert ist. Oder gibt es da neuerdings eine gesetzliche Grundlage (das eventuelle Hausrecht in der Halle mal außen vor)? Wäre mir neu … Aber es ist schon richtig: Man sollte dem Bürger so oft wie irgend möglich die Entscheidung abnehmen, was schlecht und unverantwortbar für ihn ist und was nicht. Denn jeder weiß: Von zu viel Denken bekommt man Falten!
Bereits die zweite hirnrissige gelungene Aktion im Zusammenhang mit Computerspielen in Baden-Würtemberg binnen kurzer Zeit. Vielleicht sollte man da eine Art Städteranking führen oder einen entsprechenden Preis vergeben. Allein mir fehlt der pasende Name. Wer Vorschläge hat, der poste sie bitte!
Blobby Volley x-D