Wie die Abendzeitung und heise online berichten, bekommt die derzeit häufig gestellte Forderung nach freiem Zugang zur Bildung eine neue Bedeutung. So sollen im malerischen oberbayrischen Gilching, wo sich Fuchs und Hase noch “Gute Nacht” sagen, ab Januar 2010 radikale Maßnahmen gegen die zukünftigen Terroristen der deutschen Fußgängerzonen ergriffen werden.

Naja, nicht ganz wahr. Denn zumindest auf den ersten Blick scheint es so, als wolle man doch gerade die armen Klarinettistinnen und Triangelisten schützen. Bewahren. Sicherheitsverwahren. Einsperren.
Eigentlich will die paranoide fürsorgliche Rektorin der Arnoldus-Grundschule, Frau Barbara Madlindl, ihre Schüler und nachmittäglichen Musikschüler vor dem lauernden Unheil eines Amoklaufes fernhalten. Dazu werden während des Unterrichts alle Klassenräume zugesperrt und Nachzügler erhalten nur durch eine Klingel und darauf folgende Gesichtskontrolle Zutritt. Nachmittags ist der Zugang sogar durch ein Zahlenschloss gesichert.
Damit aber der Unterricht durch notorische Zu-Spät-Kommer nicht permanent gestört wird, sollen ab Januar 2010 Fingerabdruck-Scanner installiert werden!

Das bisherige Verfahren sei der Rektorin zu unsicher, so die Abendzeitung. Man könne den Zahlencode einfach weitergeben.
Nunja, das mag richtig sein. Aber damit unterstellt die Rektorin ihren Schülern, mit Mac-10s im Gitarrenkoffer herumzulaufen und mit einem Dritten ein Blutbad zu planen. Und die bisher häufiger vorgekommene Variante “Deathmatch” “Schüler-stürmt-seine-eigene-Schule” wird damit auch nicht verhindert.

Um es also noch mal abschließend kurz, knackig und Web-2.0-like zusammenzufassen: #fail ;)

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Oberbayern befürchtet El-Mariachi-Nachfolger, 10.0 out of 10 based on 1 rating
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